Schlafen

Ihr nächster Aufenthalt bei uns wird ein Genuss für Körper und Seele, weil dieser nicht mehr mit dem letzten Gang enden muss, sondern mit unserem Frühstück seine Vollendung finden kann. Sechs Zimmer und zwei Suiten befinden sind in der unmittelbar zum Restaurant gelegenen „Villa Rosa“.

Lange, viel zu lange war es ruhig gewesen um Rosa, die hübsche Jugendstilvilla in Trautmannsdorf. Sie stammt aus dem Jahr 1913 und war eine betagte Dame, die aber immer noch Lebenslust in sich spürte. Ein wenig eifersüchtig blickte sie immer wieder hinüber zu dem Haus, in dem der SteiraWirt untergebracht war, wo sich die Feinschmecker und Genießer trafen und jeden Abend (manchmal auch schon zu Mittag) ein kleines Fest des kultivierten Miteinander gefeiert wurde.

Rosa, wie sie wachgeküsst wurde und nun als cool-lässiges Hotel strahlt.

In der Villa Rosa hingegen war es still. Bis Sonja und Richard Rauch sich der schönen, immer schon im Besitz der Verwandtschaft befindlichen Villa annahmen. Jetzt strahlt Rosa. Aus ihr wurde nach behutsamer Restaurierung ein cool-lässiges Hotel im alten und neuen Gewand. Endlich eine Unterkunft für die Gäste der Geschwister Rauch, deren Strom kein Ende finden will, endlich eine neue Aufgabe für die alte Villa, die jetzt für das Wohl dieser Gäste verantwortlich ist. Sechs Doppelzimmer und zwei Suiten sind es geworden. Ausgestattet mit feinsten Materialien, locker und luftig, raffiniert in ihrer Kombination aus historisch anmutendem Flair und modernem Design. Umgeben von einem hübschen Garten und außerdem im Besitz eines wunderschönen Frühstückszimmers, das auch für Seminare genutzt werden kann, strahlt Rosa voller Vorfreude auf ihre Gäste. Ihnen hat sie auf ihre alten neuen Tage einiges zu bieten: etwa ein Frühstück, das man sich nicht vom Buffet holen muss, sondern in mehreren Gängen servieren lässt. Und ein Gaggenau-Kochstudio für die beliebten Kochseminare von Richard Rauch, in dem Rosa Gastgeberin für Auftritte und Präsentationen zu verschiedenen kulinarischen Themen nicht nur spielt, sondern ist.

Ein wunderbares Frühstück, das in mehreren Gängen serviert wird.

Sonja Ja, Richard. Wie geht es dir mit unserem neuen Hotel? Was ist wichtig beim guten Schlafen?

Richard Hmm … Die Matratze ist sehr wichtig und dass man mit einem nicht zu vollen Magen ins Bett geht, dass man gut schläft.
Und bei dir?

Sonja #kurze Pause# Mir sind schöne Materialien wichtig, auch die Haptik von der Bettwäsche soll angenehm sein und auch der Geruch, und wie dick der Polster ist oder wie dick die Decke ist, und möglichst Naturmaterialien. Das ist wichtig – und die Matratze, wie fest sie ist, da bin ich gleicher Meinung wie du. – Wir haben sie schon richtig getestet, die Betten, die Matratzen.

Richard Ja, du wolltest ja gar nicht mehr raus.

Sonja #lacht#

Richard Du wolltest ja gar nicht mehr aufstehen aus dem Bett, das du probegelegen bist, einen ganzen Tag.

Sonja #lacht# Ja, und danach Frühstück. Und die Gäste brauchen gar nicht aufstehen, das taugt ihnen schon.

Richard Ja, aufstehen müssen sie schon, aus dem Bett raus.

Sonja Aber sie können am Frühstückstisch Platz nehmen und sie müssen nicht mehr aufstehen, um irgendwas vom Buffet zu holen. Es wird ihnen alles gebracht.

Richard Buffet ist für uns ein Fremdwort. Buffet habe ich noch nie gemocht und werde ich auch nie mögen und das mag ich gar nicht. Aber …

Sonja Ja, deswegen machen wir das ja so, wie wir es jetzt machen. #überlegt# Ich hoffe, dass wir nicht Betten auch noch machen müssen.

Richard Habe ich noch nicht müssen. Aber wenn es so weit ist, #lachend# dann werden wir es auch machen. Hauptsache, die Leute haben „a Hetz“ und sind zufrieden.

Sonja Also, ich werde dann bügeln, du kannst das andere machen.

Richard #lachend# Aber ich glaube, dass Bettüberziehen gar nicht so ohne ist. Aber da haben wir glaube ich unsere guten Feen und Kobolde im Haus, die alles sauber machen und blitzeblank, dass jeder eine Freude hat. Und dass jeder wieder ein frisches Wolkchenbett bekommt.

Sonja Schön wär‘s, wenn wir einmal selber probeschlafen.

Richard Eigentlich wollte ich am ersten Tag selber in den Betten probeschlafen. Jetzt bin ich mittlerweile so weit, dass ich mindestens in einem Bett heuer noch schlafe.

Sonja Ja? Dass wir selber ein Gefühl bekommen, wie sich das anfühlt, gell?

Richard Das ist ganz wichtig, ja. Weil dann spüren wir uns noch besser hinein, was wir noch besser machen können, auch wenn wir es schon gut machen. Ausgelernt ist nie, also wir lernen jeden Tag etwas dazu.

Pause

Sonja Richard, was möchtest du noch sagen?

Richard Auf was ich mich nun freue. Also das mit dem Liegen, das werde ich jetzt gleich einmal machen, weil ich möchte jetzt gern im Herbst noch ein bisschen die Sonne  genießen, weil das Zimmer Nummer 6, das ist so ein besonderes Zimmer. Die große Terrasse. Da wachst du in der Früh auf, das riesengroße Fenster, du schaust da so rüber Richtung  Gleichenberger Steinbruch und Gleichenberger Kogel. Schöner geht es gar nicht. Wie daheim. Es gibt nichts Schöneres, wenn man wo leben darf, wo andere Urlaub machen, und wir pürfen das jeden Tag genießen. Ein richtiges Wunder.

Sonja #unterbricht# … und still ist es auch so.

Richard Still ist es auch so.

Sonja Außer den Kirchenglocken um 6:00 Uhr morgens.